2 DAYS OFF

Tag 10 & 11 – London

Einen wunderschönen guten Morgen aus meiner kleinen Miefkapsel.
Ja, damit meine ich mein Hotelzimmer... wenn man das so nennen kann.
Eventuell wollte ich mal wieder sparen – und ja, eventuell habe ich jetzt 2 x 2 Meter ohne Fenster gebucht.
Ob Wilma mit im Zimmer ist? Klar!
Das war aber ein bisschen Tetris: Stuhl raus, Gepäck von Wilma ab, Wilma rein, Stuhl wieder rein. Passt. Jetzt kann ich mich zwar nicht mehr drehen, aber Wilma ist sicher.
Zu viel Zeit wollte ich da ja sowieso nicht verbringen.


Obwohl ich schon so oft in London war, gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Dieses Mal bin ich in Hackney. Die Ecke gefällt mir ziemlich gut – viele Cafés, Bars, Shops und Leben. Ein bisschen fühlt es sich an wie Camden Town vor 20 Jahren, nur ohne die verrückten Häuserfassaden.

So richtig was geplant habe ich – mal wieder – nicht. Ich möchte auf jeden Fall einen großen, entspannten Spaziergang machen und laufe über die Brick Lane in Richtung Spitalfields. Stöbere dort ein wenig auf dem Markt.
Der Nachteil, wenn man mit dem Rad unterwegs ist: Die Souvenirs fallen eher mager aus. Also gibt’s für mich nur einen Anstecker.


Weiter geht’s Richtung Themse. Ein Blick auf die Tower Bridge – immer wieder schön!
An der Themse entlang schlendere ich weiter bis Temple, hole mir etwas zu essen bei Pret-a-Manger (DAS werde ich daheim wirklich vermissen!) und chille ein bisschen im Park.

Frisch gestärkt geht’s weiter bis zur Carnaby Street. Ich stöbere in Geschäften und Buchläden, bis mich der Weg zu Rapha führt – wo ich mir natürlich ein T-Shirt mitnehmen muss.
Es ist irgendwie wie mit den Hard-Rock-T-Shirts früher. 😄 Aber das ist okay – ich bin ja schließlich auch hierher gefahren. Mit dem Rad! Immer noch verrückt!


Da mein Schrittzähler schon wieder über 30.000 Schritte anzeigt, springe ich noch schnell zu Boots, hole mir eine Gesichtsmaske und fahre mit der Tube zurück ins Hotel.
Morgen gibts definitiv mehr Recovery!

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Und so war es dann auch.
Ich beginne den Tag sehr langsam und komme erst um 12 Uhr in die Puschen. Ich fahre mit dem Overground nach Canary Wharf. Da war ich irgendwie all die Jahre noch nie.
Ich fühle mich ganz klein zwischen den riesigen Gebäuden, schnappe mir ein Take-away und steige auf die Fähre nach Greenwich. Ich möchte nochmal in den Park – mein Mittagessen mit Aussicht genießen.


Außerdem steht dort der Nullmeridian, nach dem unsere Zeit gemessen wird. Das wollte ich mir schon lange mal anschauen.
Am Ende wird’s aber nur das Essen mit Aussicht – der Eintritt für den Prime Meridian kostet 24 Pfund, und dafür bin ich dann doch ein bisschen zu geizig. Aber das ist auch überhaupt nicht schlimm.
Das Mittagessen mit der Aussicht ist einfach grandios.


Ach, London.
Ich lieb dich schon sehr.

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