TAG 1 Gravel- Bikepacking nach Danzig
Von Dresden nach Guben – 155 km und 802 Höhenmeter
And here we go again.
Gefühlt habe ich die Taschen gerade erst vom Rad genommen – und schon geht es wieder los. Diesmal darf allerdings Viktor raus. Mein Gravel, der bisher erst eine kleine Bikepacking-Tour mit mir unternehmen durfte. Leider ist er auch mein kleines Sorgenkind und hat last minute noch eine neue Kette und eine neue Kassette bekommen. Danke an Papa und Radsport Kotyrba !
Aufgrund des Wetters – es schüttet … Warum sollte es auch anders sein, wenn ich bikepacken gehe – habe ich mich heute erstmal für Allroad entschieden und nicht komplett Gravel. Und diese Entscheidung war Gold wert. Von 155 km hat mich der Regen 110 km begleitet.
Falls jemand Tipps für Regenbekleidung fürs Radfahren hat: immer her damit! Denn auch meine wirklich gute Terrex-Regenjacke hält das nicht aus. Und somit ist Regenjacke Nummer 4 auf der Liste der „so semi“ befundenen Jacken gelandet.
Viel gibt es heute auch gar nicht zu berichten. Eine klassische Brandenburg-Fahrt: sandige Wege (wie ich sie liebe – nicht) und endlose Straßen. Und fast hätte ich vergessen wie schön es ist, 22 kg Fahrrad durch die Prärie zu treten!
Am Sedlitzer See kam kurz die Sonne raus, und da war es wirklich schön. Ich dachte: „Ja, genau deswegen mache ich das.“ Aber dann kam der Regen auch schon wieder um die Ecke. Ohne große Pausen ging es weiter, und tatsächlich verzog sich der Regen kurz nach Cottbus komplett. Ich bin fast trocken in Gubin angekommen – der polnischen Seite von Guben.
Warum aber nur fast …?
Weil heute Morgen ein T4-Dachzelt-Rowdy meinte, 50 cm Abstand reichen bei Starkregen aus. Nein! Ich habe eine komplette Dusche über die linke Seite bekommen. Danke dafür, dass ich 130 km mit komplett nassem Fuß und Schuh fahren durfte. War scheiße!
Und jetzt ist Feierabend. Ab ins Bett in meiner polnischen Monteurunterkunft.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen